Ruhr-Gymnasium Witten

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Europa-Schule RGW

Das Ruhr-Gymnasium ist seit 2009 eine von inzwischen mehr als 170 Europaschulen in Nordrhein-Westfalen. Zum Europa-Profil gehören u.a. ein erweitertes Fremdsprachenangebot (Italienisch in der Oberstufe), bilinguale Angebote (wechselnd, z.B. science in english; storia in italiano usw.) und die Teilnahme an internationalen Projekten und Partnerschaften.

Dazu zählt seit 2004 unser Austauschprogramm mit einer festen Partnerschule in Houplines (Frankreich), individuelle Austauschmöglichkeiten im Rahmen des Voltaire- und Brigitte Sauzay-Programms sowie Austausche mit verschiedenen italienischen Schulen (aktuell: Toskana). Hinzu kommen eine „Europa“-Fahrt nach Brüssel in der Jahrgangsstufe 9 sowie diverse Studienfahrten ins europäische Ausland.

Ein weiteres Element unserer Europaschule ist das Angebot zum Erwerb internationaler Sprachzertifikate (DELF, Cambridge Certificate, italienische Sprachprüfung). So wurden bereits ca. 10.000 DELF-Prüfungen für das Institut Francais Düsseldorf abgelegt.

Im Rahmen des Titels als Europaschule ist uns besonders die aktive Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Europa“ wichtig. Neben einer vertieften Auseinandersetzung mit europäischen Inhalten im Unterricht wird auch die AG „Internationale Beziehungen“ angeboten. Die Teilnehmer der AG bewerben sich hierbei für die „nationalen Auswahlsitzungen des Europäischen Jugendparlaments“. 2010 qualifizierte sich die derzeitige AG sogar für die nationale Auswahlsitzung in Würzburg!

 

Aktivitäten

EU-Projekttage:

  • Kooperation des RGW mit der Holzkamp-Gesamtschule: Veranstaltung zum Thema „Gründungsväter Europas“: Multimediashow des Diplom-Politologen Ingo Espenschied (2010)
  • Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit europäischen Fragen in unterschiedlichen Unterrichtsprojekten (jährlich im Mai zum Europatag)
  • EU-Projekttag am 17. Mai 2013: Es findet ein ganztägiger Projekttag mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten für die Sekundarstufe I und eine Podiumsdiskussion für die EF und Q.1 statt.

 

Veranstaltungen:

  • Teilnahme am ersten Jugendkongress der Europaschulen am 31. Mai 2012 an der Europaschule Bornheim. 180 Schülerinnen und Schüler aus ganz Nordrhein-Westfalen entwickelten in einer Zukunftswerkstatt Visionen für ihre Europaschule.

zur Homepage der Europaschulen in NRW

 

 

Presseschau zur Ernennung des RGW zur Europaschule

Die Wittener Zeitungen berichteten ausführlich über die Ernennung des RGW zur Europaschule:

Ruhr-Nachrichten vom 7.3.09

WAZ vom 7.3.09

Der Herbeder, März 2009

WAZ vom 24.3.09

zur Ernennungsurkunde des RGW

 

 

Kriterienkatalog für Europaschulen (weiterführende Schulen)

1.     Erweitertes Fremdsprachenangebot

Die Ausbildungs- und Prüfungsordnungen für die Schulen der Sekundarstufe I, für die gymnasiale Oberstufe und für die Berufskollegs sehen eine bestimmte Sprachenfolge für den Unterricht vor. Europaschulen müssen über das in den Ausbildungs- und Prüfungsordnungen der jeweiligen Schulform dargestellte Angebot hinaus mindestens eine weitere Fremdsprache anbieten.

 

2.    Bilingualer Unterricht oder bilinguale Unterrichtsangebote

Bilinguale Angebote können entweder in Form von bilingualen Zweigen bzw. in flexibler Form erfolgen. Dabei sind bilinguale Unterrichtsangebote in der Stundentafel der Schulen zu verankern und mit mindestens 2 Wochenstunden in einem Halbjahr zu erteilen.

 

3.     Internationale Projekte und Partnerschaften

Diese müssen einen deutlichen Schwerpunkt der schulischen Arbeit bilden. Dazu gehören sämtliche nachfolgend aufgeführte Kriterien:

3.1. Projektorientierte Partnerschaften

Schüleraustausch und Kooperationen mit Schulen im europäischen Raum haben eine inhaltliche Ausrichtung. Daher sind diese Programme an gemeinsam zu bearbeitende Projekte zu binden.

3.2. Teilnahme an europäischen Projekten und Wettbewerben

Von der europäischen Gemeinschaft und verschiedenen Institutionen werden europäische Projekte (wie z.B. COMENIUS) und Wettbewerbe angeboten, die von Europaschulen regelmäßig durchgeführt werden.

3.3. Austauschprogramme

Hierbei soll es sich um die Ermöglichung von Austauschprogrammen für Schülerinnen und Schüler (auch außerhalb von Europa) handeln mit dem Ziel der Erweiterung der interkulturellen, fremdsprachlichen, organisatorischen und methodischen Kompetenzen.

3.4. Ermöglichung von Schülerbetriebspraktika im europäischen Ausland

Hierbei sind die Möglichkeiten der unterschiedlichen Schulformen zu berücksichtigen. Es bietet sich an, diese im Rahmen der Schulpartnerschaften bzw. Städtepartnerschaften zu initiieren. Die Betreuung vor Ort muss aus versicherungstechnischen Gründen sichergestellt sein.

 

4. Vertiefte Auseinandersetzung mit europäischen Inhalten im Unterricht

Hierbei sind die schulinternen Lehrpläne auf europäische Inhalte ausgerichtet. Es wird empfohlen, ein schulinternes „Europacurriculum“ vorzulegen, das darüber Auskunft gibt, wie und in welcher Schulstufe die einzelnen Fächer Inhalte mit Europaorientierung vermitteln.

 

5.  Deutliche Ausrichtung des Schulprogramms am Europaprofil

Dies ist an den Informationsschriften über die Schule (Schulprogramm, Schul-Website, Schulflyer etc) zu dokumentieren.

 

6.  Evaluation des Profils als Europaschule und dessen Entwicklung

Die Evaluation sowohl von Einzelprojekten als auch das Gesamtvorhaben „Europaschule“ ist zu dokumentieren. Hierzu ist es sinnvoll (je nach Schulgröße) eine Steuergruppe einzurichten, in denen möglichst auch Eltern und Schülervertreter mitarbeiten. Bei der Qualitätsanalyse müssen Informationen zum Europaprofil im Schulportfolio erfolgen. Die Europaschulen legen nach jeweils einem Zeitraum von fünf Jahren einen Rechenschaftsbericht bei der Arbeitsgemeinschaft Europaschulen vor.

Ansprechpartner

Frau Demir

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